Katalogverzeichnis


P R O D U K T I N F O R M A T I O N

Hochwertige, melaminharzbeschichtete Mehrschicht-Holzspanplatten als auch Holz finden in Korpus, Arbeitsplatten und Fronten Einsatz. Die Spanplatten entsprechen der Emmissionsklasse E1.

Korpusseiten

Korpusseiten sowie Böden sind 16 mm dick und rundum beschichtet. Die stabile Verleimung der Korpusteile mit Hartholzdübeln sichert eine sehr lange Lebensdauer der Möbel.
Extra starke Metall-Bodenträger tragen Fachböden, welche im Lochreihensystem mühelos verstellbar sind. Die Lochreihen sind in der Seite eingebohrt.
Sichtbare Seiten werden in verschiedenen Ausführungen geliefert. Die Angaben hierzu müssen in der Bestellung erfolgen. Bei fehlender Angabe erfolgt die Lieferung standardgemäß in weißer Ausführung.
Bei der Angabe der Tiefe für Unter- und Hochschränke wird von der Arbeitsplattentiefe 38 cm ausgegangen.
Die tatsächliche Korpusseitentiefe beträgt für:

- 21cm Korpusseitentiefe gleich 23 cm mit Front
- 33cm Korpusseitentiefe gleich 35 cm mit Front

Oberschränke sowie damit in Zusammenhang stehende Regale werden in der tatsächlichen Tiefe angegeben (ohne Front).

Einlegeböden

Die Einlegeböden bestehen aus hochwertigen, beidseitig melaminharzbeschichteten Mehrschicht-Holzspanplatten der Emmissionsklasse E1. Sie sind 16mm dick und an allen Kanten beschichtet, davon ist die Vorderkante mit einer Kunststoffdickkante belegt.

Rückwände

Rückwände bestehen aus hochwertigen, oberflächenbehandelten Hartfaserplatten. Die Rückwände sind zurückgesetzt, in die Seiten eingenutet und eingeleimt / angeklammert. An allen Schränken entsteht durch die zurückgesetzte Rückwand zwischen Mauerwerk und Möbel eine Luftzirkulation. Die Rückwanddicke beträgt 3 mm.

Fronten

Die Kunststoff- Fronten sind aus ca. 19 mm dicken Platten gefertigt. Als Schmalflächen-Beschichtungsmaterialien finden weichgerundete, hochwertige Kunststoff- Profile oder Folien Verwendung. Holzkanten sind für Holz-Kunststoffkombinationen fest mit der Trägerplatte verleimt.
Die Dicke der Holzfronten beträgt mindestens 19 mm. Hölzer sowie Furniere werden sorgfältig ausgewählt und zusammengesetzt. Beste Lacke schützen die Oberfläche. Das Naturprodukt Holz erhält durch wachstumsbedingte Unterschiede in Farbe und Maserung eine besondere Ausstrahlung. Um es in seiner natürlichen Echtheit zu bewahren, werden diese Unterschiede in der Oberflächenbehandlung, z.B. durch Beizen, nur teilweise beseitigt. Deshalb lassen sich Abweichungen gegenüber Mustern als auch Ausstellungsmöbeln nicht vermeiden.

Griffe

Griffe bis Bohrabstand 128 mm sind standardmäßig an Türen, Kästen und Auszügen waagerecht angebracht. Für Holz- und folienummantelte Fronten im Landhausstil erfolgt die Griffmontage an den Türen senkrecht.
Griffe an Glastüren sind für die gesamte Programmpalette senkrecht angebracht.

Oberschrankregale / Abschlußregale

Regale mit einer Breite kleiner 30cm sowie Abschlußregale sind ohne Aufhänger ausgeführt. Zur Befestigung müssen diese mit den Nachbarschränken verschraubt werden.

Sockelsystem

In geplanten Badeinrichtungen sind die Möbel an der Wand zu befestigen. Für die Bodenaufstellung können Sockelfüße zur nachträglichen Montage geliefert werden.

Schubkästen und Frontauszüge

Schubkästen wie Auszüge sind mit Stahlzargen ausgeführt. Das Profil der Stahlzarge sorgt auf den letzten Zentimetern dafür, daß der Kasten selbst in den Korpus hineinrollt und sanft schließt. Eine Auszugssicherung verhindert ein Herausfallen. In Verbindung mit einem Kastenboden aus melaminharzbeschichteter Spanplatte ist der Stahlzargenkasten hoch belastbar.

Beschl?ge und Einbauteile

Beste Beschläge und Einbauteile sind sorgfältig ausgewählt. Ihre Gütemerkmale unterstehen einer laufenden Kontrolle. Insbesondere selbstschließende, dreidimensional verstellbare Ganzmetallscharniere sichern eine hohe Belastbarkeit als auch einen guten Bedienkomfort der Türen. Die Grundplatten der Scharniere sind stabil an der Seite angeschraubt. Die eingesetzten Clip-Scharniere ermöglichen, Türen ohne weitere Werkzeuge leicht zu montieren.

Arbeitsplatten

Die 4 cm dicken Arbeitsplatten sind mit hoch beanspruchbaren Kunststoffen beschichtet. Eine Gegenkaschierung auf der Unterseite bewirkt einen dauerhaften Schutz gegen Feuchtigkeit.
Darüber hinaus werden ca. 2cm dicke Platten mit melaminharzbeschichteter Oberfläche angeboten. Trotz sehr guter Beschichtungsmaterialien sollte, z.B. mittels Untersetzern auf eine thermische Überlastung verzichtet werden. Stoßfugen und Ausschnitte sind bauseits zu versiegeln.
Die angebotenen 2mm Arbeitsplattenkanten sind Nachstellungen. Daher kann es zu Farbdifferenzen kommen, welche keine Qualitätsmängel darstellen.

Korpusverbindungen

Hochwertige Metall-Schrauben werden zur Verbindung der Korpuselemente während der Montage benutzt. Durch das Vor- aber nicht Durchbohren von Verbindungslöchern ist die Montage sehr leicht.

Auftragsbestätigung und Geschäftsbedingungen

Die Auftragsbestätigung wird anhand der vorliegenden Bestellung erarbeitet und versandt. Bitte prüfen Sie diese sofort und genau. Erfolgt kein Widerspruch, gehen wir von der Richtigkeit aus und liefern im Rahmen unserer Verkaufs-, Liefer- und Zahlungsbedingungen.

Pflegeanleitung

Mit handelsüblichen, milden Haushaltsreinigungsmitteln können Kunststoffoberflächen, Arbeitsplatten als auch Fronten leicht gereinigt werden. Scharfe Flüssigreiniger sowie scheuernde Putzmittel sind ungeeignet und somit nicht zu verwenden. Ebenso dürfen nur weiche, feuchte Wischlappen, Schw?mme oder Fensterleder benutzt werden. Starke Verschmutzungen lassen sich mit Spiritus oder einem Wasser-Waschbenzin-Gemisch (1:1) beseitigen. Holzfronten sind nicht mit Wachs oder Möbelpolituren zu behandeln.
Als lebendiges Naturprodukt dürfen Holzteile weder zu feuchter noch zu trockener Luft ausgesetzt sein. Die übliche Luftfeuchte (45 bis 79 Prozent lt. Hygrometer) kann einerseits z.B. durch Isolierung und Belüftung oder andererseits z.B. durch Wasserverdampfung am Heizkörper erreicht werden.
Herstellerangaben regeln die Dosierung als auch Anwendung von Reinigungsmitteln. Zur Vermeidung von Glanzstellen ist auf starkes Reiben während des Reinigens/ Trocknens zu verzichten. Gereinigte Flächen werden schatten- und schlierenfrei, wenn diese mit einem weichen Tuch trocken gewischt werden. Feuchte Oberflächen sind gleich trocken zu wischen.
Auf den Oberflächen sollte nicht geschnitten werden, da Kerben zurückbleiben.
Zur Reinigung sowie Pflege von Gas- und Elektrogeräten geben deren Hersteller umfassende Informationen.

Werksgewährleistung

Für die selbst hergestellten Möbelteile gewähren wir eine Gewährleistung gemäß der vom Gesetzgeber festgelegten Frist. Die Gewährleistungszeit beginnt mit dem Tag der Lieferung an den Fachhändler. Die Gewährleistung umfaßt alle Möngel an selbst gefertigten Möbeln, die aus fehlerhaften Materialeigenschaften oder Fabrikation resultieren. Dabei wird die Einhaltung der allgemeinen Gebrauchsanweisungen vorausgesetzt. Verschleiß, Schäden, Fehler durch fremde Einwirkung (z.B. übermäßige Feuchtigkeit, Hitzeeinwirkung, Schnitt- und Schlagbeanspruchung), ungenügende Trocknung sowie nicht fachgerechter Einbau können verständlicherweise nicht in die Gewährleistung einbezogen werden. Die Gewährleistung erfolgt durch Nachbesserung.
Der Möbelhersteller entscheidet über Reparatur oder Austausch der beanstandeten Teile mit originalen oder gleichwertigen Ersatzteilen. Nachbesserung findet unter der Voraussetzung statt, daß die ausgewechselten Teile nach Tausch in das Eigentum der Fa. adam übergehen. Ausgeschlossen sind weitergehende Ansprüche.
Kleine Abweichungen in Maßen, Form, Farbe und Ausführung, die im Rahmen technischer Weiterentwicklung erfolgen, berechtigen nicht zu Beanstandungen.
Bei Echtholzfronten werden Abweichungen in der Struktur und im Beizfarbton sowie alterungsbedingte Farbänderungen als Reklamationsgrund nicht anerkannt.
Aufquellungen, die nach dem Möbeleinbau an Arbeitsplatten, Schrankkörpern oder anderen Teilen entstehen, sind in der Regel keine berechtigten Reklamationen. Solche Schßden sind meistens auf unsachgemäße Montage oder ungenügende Pflege zurückzuführen.
Innerhalb einer Ausschlußfrist von acht Tagen hat der Endabnehmer beim Auftreten eines Mangels den Gewährleistungsanspruch geltend zu machen. Dabei wird vorausgesetzt, daß der Mangel den oben angeführten Festlegungen genügt.
Wird ein Gewährleistungsanspruch geltend gemacht, verlängert sich die Gewährleistungszeit weder für die ursprünglich gelieferten Erzeugnisse noch die Austauschteile.


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